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Sie bauen einen Pool? Denken Sie schon in der Planung an Leitungen und Platz für die Überdachung

Sie bauen einen Pool? Denken Sie schon in der Planung an Leitungen und Platz für die Überdachung

2 Min. Lesezeit

Der häufigste Fehler beim Poolbau ist, die Frage der Überdachung auf den letzten Moment zu verschieben. Damit die Konstruktion einwandfrei funktioniert und sicher verankert werden kann, müssen Versorgungsleitungen, Entwässerung und der Platz für die Laufschienen bereits in der ersten Planung berücksichtigt werden. Hier sind die wichtigsten baulichen Parameter, die Sie im Blick haben sollten, bevor der erste Spatenstich erfolgt.

Versorgungsleitungen und Bewegungsfreiraum

  • Keine Leitungen unter den Schienen: Im Bereich der geplanten Montage der Laufschienen dürfen im Boden keine Strom-, Wasser- oder Gasleitungen verlaufen, damit sie bei der Verankerung nicht angebohrt werden.
  • Abstand zu Hindernissen: Zwischen der Außenkante der Laufschiene und jedem Hindernis (z. B. Bordstein, Mauer) muss ein Abstand von mindestens 100 mm eingehalten werden. Wenn Sie sich bei uns für eine Poolüberdachung mit verdecktem Motorantrieb (POPP control) entscheiden, ist ein Bewegungsfreiraum von 500 mm einzuplanen.
  • Abstand zum Pool: Die Innenkante der Laufschiene und die Stirnseiten der Segmente müssen mindestens 50 mm vom Beckenrand entfernt sein. Bei Varianten mit Schienensystem sollten Sie außerdem an einen bequemen Zugang zu den Schlössern und Arretierungen denken.

Eine eingelassene Laufschiene braucht eine Entwässerung

Wenn Sie die elegante Lösung mit eingelassener Laufschiene in Ihr Projekt aufnehmen, dürfen Sie die Entwässerung nicht vergessen. Andernfalls droht, dass sich darin Wasser sammelt, das im Winter gefriert und die gesamte Schiene zerstört. Die Lösung besteht darin, die Stirnseite der Schiene offen zu lassen oder von vornherein Entwässerungsrinnen in das System zu integrieren.

Direkt an die Fassade angeschlossene Überdachung (Modelle P2, P4 und P6)

Wenn Sie eines unserer Modelle nutzen möchten, die sich direkt an die Hauswand anschließen, achten Sie auf folgende Details:

  • Worin wir verankern: Der Untergrund muss aus festem Mauerwerk (Ziegel, Beton, Porenbeton) oder massiven Holzbalken bestehen. Eine Verankerung in Stahlträgern und Stürzen ist ungeeignet.
  • Dämmstärke: Die Verankerungselemente müssen die Fassadendämmung bis in den festen Untergrund durchdringen. Die Dicke der Fassadendämmung darf im Bereich der Verankerung 120 mm nicht überschreiten.
  • Ebenheit der Wand: Die Laufschienen am Boden müssen exakt rechtwinklig zur Fassade verlaufen. Die Wand selbst muss vollkommen eben sein, mit einer maximalen Toleranz von 10 mm über die gesamte Höhe und Breite der Konstruktion. Für eine perfekte Abdichtung zum Innenraum sorgt ein spezielles Wandprofil.

Wenn Sie diese Details rechtzeitig klären, ersparen Sie sich unnötige bauliche Komplikationen und zusätzliche Mehrkosten. Damit hängt auch die richtige Vorbereitung des Untergrunds für die Verankerung zusammen. Gerne gehen wir Ihr Projekt gemeinsam mit Ihnen durch und prüfen die technische Vorbereitung noch vor Baubeginn. Schreiben Sie uns oder rufen Sie an und vereinbaren Sie eine unverbindliche Beratung mit uns.

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